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Aktuelles

Das Weihnachtspostamt öffnet wieder

Bild: Axel Keller

Auch dieses Jahr soll das Weihnachtspostamt wieder seine Pforten öffnen. Durch den großen Erfolg in den letzten Jahren, möchten wir auch dieses Jahr uns nicht nur auf das Stadtgebiet konzentrieren.

Der Weihnachtsbaum wird wieder im Begegnungszentrum „Café Aller“ stehen. Wenn Sie den Kindern aus Ihren Gemeinden es ermöglichen wollen, ein Geschenkwunsch an den Weihnachtsbaum zu hängen, würde ich Sie bitten sich bei mir (Tobias Zemke 0170/5517950) zu melden. Ich möchte mich Mitte November mit Ihnen Treffen.

An diesem Tag würden wir den Ablauf besprechen und die Wunschkarten verteilen. Die Karten sollten Ende November ausgefüllt im Café Aller vorliegen. Sie haben vor Ort einen besseren Überblick wie viele Kinder, wo leben. Gut wäre es, wenn Sie mir mitteilen könnten, wie viele Kinder in den einzelnen Gemeinden leben.


Kurz vor Weihnachten (20.-22.12.2017) sollen die Geschenke den Kinder übergeben werden. Dafür wäre es gut, wenn sich ein zwei Helfer aus den Gemeinden bzw. Helferkreisen bereit erklären, die Koordinierung (Ausfüllen und Verteilung von Karten und Geschenken) in den entsprechenden Gebietseinheiten zu übernehmen.
Es wäre schön, wenn sich viele von Ihnen an der Aktion beteiligen würden!

Geplanter Ablauf: 
15.11-29.11.2017 Ausfüllen der Wunschkarten und Rückgabe ins Café Aller…in bestimmten Fällen können Karten auch später zurückgegeben werden…
01.12-20.12.2017 Bevölkerung ist aufgerufen die Wunschkarten in Geschenke zu verwandeln
20.12- 22.12.2017 Austeilen der Geschenke (Hilfe von ehrenamtlichen aus den Gemeinden/Helferkreisen)

Kontakt:

Beratung von Flüchtlingen und Asylbewerbern
Tobias Zemke
Am Hagen1
38518 Gifhorn
Tel.: 05371/721430
Fax: 05371/895439
Mobil: 0170/5517950
Email: t.zemke@diakonie-dwb.de

Supervision für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Foto: Ulla Evers

Den Rücken stärken - Supervision für Ehrenamtliche


Worum geht es konkret? Super-Vision heißt wörtlich übersetzt so viel wie „Drauf-Sicht“ oder „Über-Blick“ auf die eigene Arbeit. Das geschieht am besten durch etwas Abstand vom Geschehen, sich im übertragenden Sinn einmal den „Teppich von oben“ anschauen...

Dabei können Themen, wie
„Wie gehe ich mit Ärger um“, der sich angestaut haben, wie können Nähe und Distanz in der Flüchtlingsarbeit so ausbalanciert werden, dass man selbst im Gleichgewicht bleibt. Was ist zu viel, was ist zu wenig?  Wie kann ich mich z.B. verhalten, wenn nachts um halb zwölf eine betreute Familie um Hilfe bittet?  Wenn umgekehrt gut gemeinte Angebote ins Leere laufen und man nicht weiß, warum?  Wenn der Kampf gegen behördliche Hindernisse alle Energie zu rauben scheint?  Wenn das Schicksal der Flüchtlinge einen selbst zu sehr mitnimmt?  Wenn nach gewachsenen Beziehungen plötzlich wieder Abschied genommen werden mus?

Durch Gespräch und Reflektion wird es möglich, eigene Grenzen zu erkennen und dabei zu lernen, sie zu setzen. Besonders, wenn für Ehrenamtliche die Grenzen der Tätigkeit zum Privatleben verschwimmen, ist das wichtig, um nicht vom eigenen Engagement „aufgefressen“ zu werden.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf:

Diakonin Martina Keding
martina.keding@evlka.de
Tel.05371-942622
Steinweg 19a, 38518 Gifhorn

 

Handreichung für Gemeinden

Unter der Überschrift "Zeigen was ich liebe - mit Muslimen über den christlichen Glauben sprechen" hat das EKD-Zentrum für Mission in der Region eine Broschüre zusammengestellt.

Sie können sie hier herunterladen!

"Ein Ort für Frieden und Hoffnung" - Das Café Aller ist eröffnet

Emad Sawas, ein Flüchtling aus Syrien, spricht zu Eröffnung seine Hoffnung aus, dass das Café ein Ort der Liebe, des Friedens und der Hoffnung wird.
Foto: Ulla Evers

Emad Sawas aus Syrien brachte es während der Eröffnungsfeier auf den Punkt: "Das Café Aller soll ein Ort für Liebe, Frieden und Hoffnung sein." Der studierte Apotheker lebt seit knapp einem Jahr in Deutschland und sprach für diejenigen, die im Mittelpunkt der neuen Begegnungszentrums in Gifhorn stehen: Geflüchtete, die im Landkreis Gifhorn dezentral untergebracht sind, können hier Rat und Unterstützung bekommen. Gleichzeitig ist das Café Aller eine offene Einladung an alle Menschen der Region. 

Martin Wrasmann, Pastoralreferent in Gifhorn und Mitinitiator des Cafés, dankte allen Beteiligten des Projektes: der Diakonie Kästorf, dem Kirchenkreis Gifhorn, der Egon-Gmyrek-Stiftung, der Caritas Gifhorn, der katholischen Kirche in Gifhorn, dem Betreuungsverein und der Martin-Luther-Gemeinde. "Ohne Spenden und vielem ehrenamtlichem Engagement wären diese Räume so nicht entstanden", betonte er.

Axel Keller, der die Baumaßnahmen ehrenamtlich mit viel Engagement begleitete, dankte den beteiligten Handwerkerbetrieben, den beiden FSJlern und den Ehrenamtlichen, für ihre tatkräftige Unterstützung. "Sie sehen, dass die Räume bunt gestaltet sind, so bunt, wie das Leben, das hier einziehen wird", erklärte Keller. Er und seine Frau Angela bekamen von Martin Wrasmann einen besonderen Dank.

Der Gifhorner Bürgermeister, Matthias Nerlich, benannte das neue Café als einen Leuchtturm für Gifhorn. Er hoffe, dass die Ängste und Fremdheit zwischen den Kulturen hier abgebaut werden können.

Tobias Zemke, Sozialarbeiter der Diakonie Kästorf, wird die Beratungstätigkeiten im Café koordinieren. Außerdem wird er Veranstaltungen initiieren, wie Lesungen, Vorträge, Seminare oder Ausstellungen. Das Café Aller wird mit ehrenamtlichen Kräften betrieben. Manfred Torkler ist für den Cafébetrieb verantwortlich. 

Das Café nimmt die zweite Raumhälfte des Weltladens ein, der schon im Sommer eröffnet wurde. Die Idee dahinter, so erklärte es Axel Keller: "In Verbund mit dem Weltladen wird deutlich, dass wir etwas für die Ursachen von Flucht und Vertreibung tun und die Menschen in den Herkunftsländern unterstützen können."

Öffnungszeiten und Kontakt finden Sie hier!

 

Handreichung für Ehrenamtliche

Foto: Ulla Evers

Der Landkreis Gifhorn hat eine informative Broschüre für Ehrenamtliche erstellt, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. Hier sind vor allem die verwaltungstechnischen Vorgänge für Flüchtlinge im Landkreis Gifhorn dargestellt, Kontaktdaten und regionale Hilfesangebote.

Hier finden Sie die Handreichung als PDF!

Dringend Ehrenamtliche für Clausmoorhof gesucht!

Foto: Ulla Evers

Im Gifhorner Clausmoorhof leben derzeit ca. 220 Erwachsene und Kinder. Mehr als die Einrichtung fassen kann. Daher engagieren sich dort seit zwei Jahren die katholische und evangelische Kirche mit ehrenamtlichem Engagement. Sie bieten Kindern und Erwachsenen Treffen an, die ihrem Alltag eine Gestaltung geben. Vor allem für Kinder sind betreute Spielmöglichkeiten wichtig, Hausaufgabenhilfe und Bewegungsangebote. Für Frauen wird Stricken und Nähen angeboten, für Männer ist die Fahrradwerkstatt ein wichtiger Ort. 

Ein Teil der ehrenamtlich Tätigen ist schon lange im Clausmoorhof engagiert, andere sind aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr dabei. Deshalb werden Frauen und Männer gesucht, die Lust haben mit den Bewohnern Zeit zu verbringen. Alle Angebote brauchen mindestens vier weitere Freiwillige, damit sie aufrecht erhalten werden können.  

Auf einem Überblick sehen Sie, was zu welchen Zeiten angeboten wird. Als Vorkenntnisse reicht Alltagswissen und die Freude an der Begegnung mit Menschen, die aus anderen Ländern und Kulturen zu uns gekommen sind.


Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, bei diesen Angeboten uns zu unterstützen, dann melden Sie sich bitte bei:

Pastor Georg Julius, georg.julius@t-online.de
Tobias Zemke t.zemke@diakonie-dwb.de 
Pastoralreferent Martin Wrasmann Wrasmann@arcor.de, 0172/511 20 27

Betreuung unbegleiteter minderjähriger Asylbewerber

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de  

Seit November 2015 ist die Zahl der jungen Menschen, die als minderjährig Geflüchtete im Landkreis Gifhorn auf über einhundert angestiegen. Der örtliche Betreuungsverein hat seitdem einen erheblichen Teil der Vormundschaften für diese Jugendlichen übernommen.

„Es braucht aber mehr als eine gesetzliche Begleitung dieser jungen Menschen, die nach einem langen Weg von Flucht und Elend in die Bundesrepublik gekommen sind“, so Tim Kruska, Geschäftsführer des Betreuungsvereines. Gemeinsam mit der Kath. Kirchengemeinde St. Altfrid und der Egon-Gmyrek-Stiftung werden jetzt Personen gesucht, die als ehrenamtliche Paten den minderjährig Geflüchteten für den Einstieg in das örtliche Leben ermöglichen.


„Das ist eine anspruchsvolle wie auch sehr erfüllende Aufgabe“, weiß Martin Wrasmann, Pastoralreferent, „ wir sind aber gewiss, das kann ich aus Gesprächen belegen, dass es viele Engagierte gibt, die auch bereit sind, sich in diesem Feld der Integrationsarbeit einzubringen.

„Damit die ehrenamtlich Mitarbeitenden gut auf ihre Aufgabe vorbereitet werden, unterstützen wir von der Egon-Gmyrek-Stiftung diese Arbeit ideell wir finanziell“, so Christoph Gmyrek, Geschäftsführer der Stiftung.
Das Projekt der Integration junger Geflüchteter wird auch gefördert von der Klosterkammer Hannover. In naher Zukunft wird das Cafe Aller eröffnet als ein Ort, wo sich gerade auch junge Geflüchtete mit vielen Gifhornern begegnen können.

Wer an einer Begleitung dieser vorwiegend männlichen Jugendlichen Interesse hat oder sich einfach nur erkundigen möchte, kann sich bei Tim Kruska im Betreuungsverein melden, Tel. 05371/9874-11 oder per Mail: Kruska@gifhorner-btv.de

Trauma-Bilderbuch

Bild: Susanne Stein

Die Pädagogin Susanne Stein hat ein Trauma-Bilderbuch geschrieben, dass kostenlos in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi heruntergeladen werden kann. Nachdenklich, hilfreich und eine gute Unterstützung für Helferinnen und Helfer.

Weitere Informationen finden Sie hier!

Verkehrsregeln - mehrsprachiges Material

Foto: mein-dsl-anbieter.net / pixelio.de

Interessant für alle, die Flüchtlingen das Fahrradfahren beibringen, die Räder organisieren oder reparieren, die Flüchtlingen Alltagskompetenzen in unseremLand vermitteln: Hier finden Sie Informationen und mehrsprachige Flyer über Verkehrsregeln.

http://www.adfc-muenchen.de/adfc-muenchen/arbeitsgruppen/asyl/

 

 

Termine für Ehrenamtliche

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FotoHiero / pixelio.de  

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